Smart-Home-Skepsis: Darum verzichten Deutsche auf Echo und Co

Nutzt ihr in den eigenen vier Wänden einen smarten Lautsprecher wie Amazon Echo? Wenn nicht, gehört ihr zur Mehrheit der Deutschen. Einer aktuellen Umfrage zufolge sind viele Nutzer hierzulande nach wie vor sehr skeptisch in Bezug auf das vernetzte Zuhause.

Einer Umfrage des Verbraucherzentrale Bundesverbandes zufolge ist es vor allem der fehlende Mehrwert, der Nutzer in Deutschland vom Kauf eines Amazon Echo oder Google Home Mini abhält. Zu den weiteren Gründen zählt nicht zuletzt die Angst davor, dass persönliche Daten im Smart Home nicht sicher sind. Diese Sorgen sind nicht unbegründet: Erst kürzlich wurde ein Fall bekannt, in dem Amazon zahlreiche Sprachaufzeichnungen an eine unbefugte Person weitergegeben hat.

Hersteller in der Verantwortung

Aber auch Angriffe von Hackern ängstige die Nutzer, wenn es um ihre Daten geht. Wie ihr Sprachaufnahmen von Alexa wieder löschen könnt, haben wir für euch in einem Ratgeber beschrieben. Als vierten Grund für die Zurückhaltung der Deutschen in Bezug auf Smart Home machte die Umfrage die Preise aus. Diese seien vielen Nutzern derzeit noch zu hoch. Insgesamt habe rund die Hälfte der Befragten überhaupt kein Interesse an dem Thema gezeigt.

Für den Verbraucherzentrale Bundesverband tragen die Hersteller einen nicht unwesentlichen Teil der Schuld an diese Einstellung der Verbraucher. So seien beispielsweise die Haftungen für bestimmte Problemfälle im Smart Home nicht ausreichend geregelt. Auch die Update-Politik der Unternehmen wird kritisiert: Diese müssten wichtige Aktualisierungen für einen längeren Zeitraum als zwei Jahre zur Verfügung stellen.

Quelle curved.de / Verbraucherzentrale Bundesverband

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