GroKo ohne Plan: Die KI-Strategie der Regierung wird zur „Luftnummer“

Von den drei Milliarden Euro für Künstliche Intelligenz ist nur ein kleiner Teil „frisch“. Wissenschaft und Wirtschaft sind verblüfft wie entsetzt.

Berlin Kurz bevor die Bundesregierung ihre lange angekündigte KI-Strategie präsentierte, informierten Mitarbeiter der Ministerien die Presse in Hintergrundgesprächen schon mal vorab, was da Bahnbrechendes zu erwarten sei. Damit Deutschland bei der Künstlichen Intelligenz kräftig aufholt und ganz vorn mitspielen kann, werde die Große Koalition auch enorme Summen investieren. Enorme Summen?

Wie viel denn genau, wollten die Journalisten wissen … Das durften die Beamten nicht verraten – aber es werde „sehr viel Geld“ sein, hieß es verschwörerisch. „Schließlich hat ja Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zwei Milliarden für die KI auf den Tisch gelegt – das müssen wir wohl toppen“, sagte einer der Experten lächelnd. Das ließ Großes erwarten.

In der Tat packte Bundeskanzlerin Angela Merkel kurz darauf das ganz große Besteck aus: Um Deutschland in der Digitalisierung anschlussfähig zu machen, sollten bis 2025 insgesamt drei Milliarden Euro in die Förderung der Künstlichen Intelligenz fließen – verkündete sie auf dem Digitalgipfel im Dezember 2018. Das Geld solle vorrangig in die Forschung im Bereich der Produktion fließen, in dem sich Deutschland große Chancen ausrechnet.

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