Amazon-Cloud AWS sorgt mit nur einem Zehntel des Umsatzes für 60 Prozent des Gesamtgewinns

Die operative Marge bei Amazon Web Services (AWS) beträgt 30 Prozent – damit bleibt das Cloud-Geschäft die Gelddruckmaschine von Amazon.

Amazon dominiert den Internet-Handel – und zwar weltweit ebenso wie in Deutschland. So weit, so bekannt – und so unspektakulär. Die wahre Gelddruckmaschine des amerikanischen E-Commerce-Giganten liegt nämlich woanders, wie sich erst Ende der vergangenen Woche einmal mehr eindrucksvoll erwiesen hat.

So hat Amazon im vierten Quartal 2018 insgesamt einen operativen Rekordgewinn von fast 3,8 Milliarden Dollar eingefahren. Fast 60 Prozent davon – nämlich knapp 2,2 Milliarden Dollar – entfielen auf die Amazon-Cloudsparte Amazon Web Services (AWS):

Quelle: Amazon/Statista

Was umso bemerkenswerter wiegt: AWS sorgt mit Erlösen in Höhe von 7,4 Milliarden Dollar gleichzeitig nur für 10 Prozent des gesamten Amazon-Quartalsumsatzes in Höhe von 72,4 Milliarden Dollar. Anders ausgedrückt: Das Cloud-Geschäft von Amazon ist weiterhin hochprofitabel – die operative Marge beträgt stolze 30 Prozent – und bleibt damit die uneingeschränkte Gelddruckmaschine für den Gesamtkonzern.

Im Gesamtjahr 2018 steigert Amazon die Umsätze von 178 Milliarden Dollar im Jahr 2017 um unglaubliche 31 Prozent auf nunmehr 233 Milliarden Dollar. Die Zahlen belegen übrigens einmal mehr, wie weit abgeschlagen Erzrivale Ebay inzwischen ist – siehe auch meinen Rant vor Wochenfrist:

Quelle: ExcitingCommerce

[Quelle: Kroker’s Look @ IT]

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